Rund um Datteln
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1920 Das Adreßbuch des Amtes Datteln

Das Adressbuch des Amtes Datteln habe ich in einem Koffer mit alten Unterlagen gefunden. Besonders interessant, neben vielen Informationen, die die damalige Zeit beleuchten finde ich eine Tabelle mit der Bevölkerungsentwicklung der Stadt Datteln von 1900 bis 1920.  Der Bergbau und der Kanal katapultierten die einzelnen ländlichen Ansiedlungen mit jeweils nur einigen hundert Anwohnern in das neue Industriezeitalter. Eine enorme Zuwanderung an Fremdarbeiten fand statt, für die in der Nähe der Zechen Siedlungen gebaut wurden. In Datteln um die Zeche Emscher Lippe waren das die Beisenkamp- und die Meistersiedlung in Hagem und die Dümmersiedlung in Meckinghoven.

Ich habe mir die Mühe gemacht die Tabellen einmal grafisch darzustellen.
                                                                                            (zur Vergrößerung Darstellung anklicken)

 

Die Bevölkerungsentwicklung der Stadt Datteln von 1900 bis 1920.  Bis 1900 war Datteln ländlich geprägt und die Bevölkerung wuchs nur sehr langsam.

Wesentliche Veränderungen ergaben sich mit dem Beginn des Bergbaus. Auch der Tribut an jungen Männern, den der 1. Weltkrieg forderte ist erkennbar.

Zu der katholischen Landbevölkerung und den Katholischen Zuwanderen kamen auch evangelische  Neubürger hinzu.
Andersgläubige sind kaum auszumachen.

An den einzelnen Ortsteilen wird besonders deutlich wo mit den Zechen die Zechen-siedlungen wachsen und die Anzahl von Zuwanderern rasant steigt.